Ocotea (Ocotea quixos)

Ocotea ätherisches Öl
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Ocotea wird aus dem Harz und der Rinde eines Baumes destilliert, der in der Wildnis des Amazonasgebietes und an den Abhängen der westlichen Anden wächst. Die Einheimischen Ecuadors nennen den Baum „falscher Zimt“, was schon einen Hinweis auf den Geschmack des Öls gibt. Die Verwendung von Ocotea ist seit über 500 Jahren belegt. Es wurde zum Aromatisieren von Backwaren und Süßigkeiten verwendet. Besondere Aufmerksamkeit erlangte das Öl, weil es sehr wirkungsvoll den Appetit auf Süsses reguliert und zunehmend in der Diabetes Typ 2 Behandlung Anwendung findet.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Alpha-Humulene (17-22%), Beta-Caryophyllene (6-33%)
  • senkt den Insulinbedarf
  • verringert Blutzuckerschwankungen
  • verdauungsfördernd,   blutdrucksenkend
  • antifungal, desinfizierend, entzündungshemmend

Der Duft des Ocotea Öls hat ein sehr komplexes Aroma, welches ein Völlegefühl in uns auslösen kann. Der zimtartige Geruch ist mit keinem anderen Zimtöl (wie z.B. Kassia oder Cinnamon bark) vergleichbar. Gleichzeitig kann es helfen die Verdauung anzuregen und den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Zur Förderung des Entgiftungsprozesses unseres Körpers wird es hilfreich eingesetzt. Der hohe Beta-Caryophyllen Anteil macht das Öl für die Behandlung aller inneren und äußeren entzündlichen Prozesse und Diabetes Typ II sehr wertvoll. Zur Ausbalancierung innerer Unruhe und Besorgtheit wird das Öl oft eingesetzt.

Besonderheiten:

Menschen, die an Diabetis Typ 2 erkrankt sind, sollten dieses Öl nur verwenden, wenn Sie in der Lage sind, häufig den Blutzuckerspiegel zu messen und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Die Einnahme von Insulin kann so unter ärztlicher Begleitung unter Umständen deutlich verringert werden. Dafür gibt es inzwischen viele sehr vielversprechende Beispiele. Im Vergleich zu den anderen Zimtölen ist es sehr sanft und reizt Haut- oder Schleimhäute kaum.

Kombination: Copaiba, Grapefruit, Pfefferminz, Lavendel

Herkunft: Ecuador, Zentral- und Südamerika

Gewinnung: Destillation von Harz und Rinde

Anwendungsbeispiele:

Duft: ca. 20 bis 30 Minuten vernebeln, 2 Tr. in der Hand inhalieren

Massage: 1 : 2 mit fetten Pflanzenölen verdünnen und um den Nabel und Solarplexus einmassieren. Die Anwendung auf den Chakren und Vita Flexpunkten ist ebenfalls möglich. Bei Gelenkschmerzen und arthritischen Beschwerden mit Nelke (als heißem Trägeröl) und Copaiba, Pfefferminz oder Wintergrün zur Verstärkung der Wirkung mischen und mehrmals am Tag einreiben.

Innerlich: 1-2 Tr. als Nahrungsergänzung in einer Kapsel nach den Mahlzeiten oder zur Aromatisierung von Kuchen und Gebäck, 1 Tropfen unter die Zunge, um Appetit auf Süßes zu lindern

Kosmetik: einige Tropfen in Creme einrühren (kombiniert mit Lavendel) bei Entzündungen und kleinen Schürfwunden

Achtung: bei empfindlicher Haut vor dem Auftragen 1 bis 2 Tropfen in die Armbeuge geben, um die die Sensibilität zu testen. Notfalls eine höhere Verdünnung wählen.

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Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!